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„Bittet, dann wird euch

gegeben werden!“

Mt 7,7 a


Liebe Freunde des Wortes!

Diese Botschaft hatte die Welt noch nicht gehört: Gott, der Herrscher des Himmels und der Erde, ist ‚Papa‘ – ‚Abba‘. Unerhört war das für viele, was Jesus da sagte. Aber es war seine unerschütterliche Erfahrung. So ließ er die Seinen verstehen, dass dieser Abba nicht fern, entrückt und für uns Menschen unerreichbar ist, sondern dass er uns ganz nah ist. Ja, dieser Gott kennt uns besser, als wir uns selber kennen. Er hat die Haare auf unserem Kopf gezählt. Diesem Gott, seinem und unserem Vater, war Jesus Zeit seines Lebens immer nah.

Aus der Hand eben dieses Gottes sind wir, bist du hervorgegangen. Du bist Geschöpf eines Gottes, der dich unendlich liebt, mehr als deine Eltern dich lieben können. Und – so lässt es uns Jesus von Nazareth verstehen: Er – Gott – bleibt dran an dir. Er begleitet deine Wege mit seiner Liebe und seiner Nähe. Und Er hat nur einen Traum: Er träumt davon, dass auch du dran bleibst an IHM. Deshalb lädt Jesus dich ein, dich vertrauensvoll an ihn zu wenden und ihn zu bitten. Dann bist du dran – am Herzen dessen, der dich liebt.

Ein junger Mann war für ein Jahr in ein fernes Land gegangen. Fern von seiner Familie und seinen Freunden fühlte er sich sehr allein. Er schrieb:  „Dort, wo ich war, zählte der einzelne nichts. Es ging nur um Geld und persönlichen Erfolg. Ich fühlte mich sehr allein. An einem Abend – ich war schon mehrere Monate dort - betete ich. Es war irgendwie ein innerer Drang, ein Gefühl auf Gott hin, der mir damals allerdings noch sehr fern und fremd war. Ich bat Ihn, mir die Kraft zu geben, das Jahr zu überstehen - denn abbrechen wollte ich nicht - ohne genau zu wissen, ob ‚das nun was bringt‘. Doch zu meinem Überraschen tat es das. Ich fand Kraft. Ich betete nun immer öfter und fasste langsam wieder Hoffnung, denn ich wusste nun, dass ich nie alleine war. Ich war erstaunt über mich selbst, denn vorher war ich sowas wie der ungläubigste Mensch der Erde, ging nie zur Kirche. Ich bekam eine andere Sicht auf die Welt, als ich sie vorher hatte. Und so begann ich, diesen Gott näher kennen zu lernen.“

Liebe Freunde des Wortes, bittet, dann wird euch gegeben werden. Viele Dinge auf dieser Welt, geschehen nicht und werden nicht geschenkt, weil wir Gott nicht vertrauensvoll darum bitten. Gehen wir - wie Kinder zu ihren Eltern  - zu Gott und bitten wir voller Vertrauen um das, was wir wirklich brauchen. Er wird uns nicht allein lassen!

Für das OnWordTeam                                              Meinolf Wacker